Die Kamille ist vollständig essbar. Die Blüten besitzen den typischen Kamillegeschmack, und die jungen Blätter und Triebe schmecken leicht herb- süßlich.

Wenn man sich beim Sammeln sicher sein möchte, die Echte Kamille gefunden zu haben, dann kann man Folgendes testen:

Der Blütenboden der ECHTEN KAMILLE ist in der Mitte hohl. Das kann man überprüfen, indem man die Blüte öffnet bzw. in der Mitte durchschneidet. So kann man den Hohlraum gut erkennen und weiß, dass es die Echte Kamille mit vielen ätherischen Ölen ist.

Kamille wirkt antientzündlich, krampflösend und antibakteriell. Die Heilpflanze kann vielerlei Beschwerden lindern – von Bauchschmerzen bis Zahnfleischentzündung.

Aufgrund der antientzündlichen, antibakteriellen und krampflösenden Eigenschaften ergeben sich für Zubereitungen aus Kamille diverse Anwendungsgebiete. Als Spülung oder Gurgellösung hilft Kamille, wenn sich das Zahnfleisch entzündet hat oder bei Halsschmerzen. Bei Schnupfen lässt sich Kamille inhalieren. Bei Hämorrhoiden kann die Kamille in Form von Sitzbädern Linderung verschaffen.

Kamillentee hilft bei Bauchschmerzen, Blähungen und Völlegefühl und entspannt verkrampfte Muskeln im Magen-Darm-Trakt.

Salben und Cremes mit Kamille können bei Hautproblemen helfen, die durch Bakterien verursacht werden.

Mögliche Gurgellösung gegen Halsschmerzen:

3 Teile Kamille

2 Teile Salbeiblätter

1 Teil Thymian

mischen, davon 1 Essl. mit 200ml heißem Wasser übergießen, ca. 10 min ziehen lassen und damit gurgeln. Diese Lösung wirkt entzündungshemmend, sie schmeckt durch den Thymian sehr intensiv. Den Thymian kann man auch  weglassen, wenn man seinen Geschmack nicht mag, z.B. bei Kindern.

Vorsicht bei Allergien gegen Korbblütler, dann lieber die Kamille nicht anwenden.

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